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14.05.12   Paradox: Nur 2,5 % der deutschen Bevölkerung setzen auf Wachstumsmärkte!  
JP Morgan Asset Management hat im März eine Umfrage in der deutschen Bevölkerung über Emerging Markets durchgeführt, und ist dabei zu einem für mich erschreckenden Ergebnis gekommen: nur knapp 16 % der Befragten konnten mit den Begriffen "Emerging Markets“ oder „Schwellenländer“ in Bezug auf Finanzen etwas anfangen. Weitere 24 % haben den Begriff „Emerging Markets“ immerhin schon einmal gehört - gaben aber an ihn nicht zu verstehen. Den übrigen 61 Prozent war der Begriff dagegen völlig unbekannt!

Ein weiteres erschreckendes Ergebnis der Studie: Gerade einmal 2,5 % der Deutschen sind in den Emerging Markets investiert. Bedenkt man, dass laut Morgan Stanley alleine in der ersten Dekade des neuen Jahrhunderts der Anteil aller Emerging Markets am Welt-BIP von 21% auf 36% gestiegen ist, und dass aktuell 80% des gesamten globalen Wirtschaftswachstums auf das Konto der Schwellenländer gehen, so kann einen diese Nachlässigkeit durchaus wundern. Wie ich in jeder Hinsicht beobachten kann, hat...      vollständigen Beitrag lesen 
23.01.12   Warum 2012 ein gutes Börsenjahr wird!  
Eurokrise, drohender Irankrieg, politische Unruhen in Nahost, Russland oder China, neuer Schuldenstreit in den USA… Die schiere Menge an potenziellen Brandherden für 2012 kann den Anlegern durchaus den Atem stocken lassen. Trotz allem – oder gerade deswegen – warne ich Sie entschieden davor, den Aktienmarkt im Jahr 2012 zu meiden. Wenn Sie angesichts dieser hohen Unsicherheit das Gefühl haben, lieber an der Seitenlinie zuschauen zu wollen, bis sich das Investitionsumfeld verbessert, sollten Sie sich vor Augen führen, dass Sie mit dieser Stimmungslage nicht alleine sind.

Laut einer Untersuchung von Credit Suisse erreichte die Risikoaversion der Anleger Ende 2011 einen Stand, der sogar höher war als im Moment der Pleite von Lehman Brothers im September 2008. Eine Börsenrallye startet aber bekanntlich immer in einer Phase hoher Unsicherheit – und die Kurse klettern dann Schritt für Schritt an einer "Wand aus Sorgen" empor. Die Stimmungslage könnte daher für den Beginn einer mehrjährige...      vollständigen Beitrag lesen 
27.12.11   Emerging Markets Ausblick 2012 - Die meisten Analysten erwarten kräftige Gewinne  
Das Jahr 2011 nähert sich dem Ende - und wie gewohnt veröffentlichen derzeit fast täglich große Research-Häuser ihre Prognose für das kommende Börsenjahr. Seltenen wurden die Chancen in den Emerging Markets so hoch eingestuft wie vor diesem Silvester.

So haben fast alle größeren Banken der Welt Aktien aus den Emerging Markets auf ihrer Empfehlungsliste, und sie überbieten sich regelrecht mit Kurszielen.

Citigroup und Morgan Stanley sehr bullisch

Während BNY Mellon für 2012 die Emerging Markets neben den Rohstoffmärkten auf der Favoritenliste stehen hat, setzt die Citigroup vor allem auf asiatische Aktien, die im Schnitt 30 % zulegen könnten. Die Banker begründen diese sehr optimistische Einschätzung mit einer Analyse vergangener Perioden, in denen Emerging-Markets-Aktien vergleichbar attraktiv bewertet waren wie heute. In 92% aller Fälle seien diese anschließend in den folgenden 12 Monaten gestiegen.

Die Analysten von Morgan Stanley bescheinigen dem MSCI EM Index bis...      vollständigen Beitrag lesen 
07.12.11   „Beste Kaufgelegenheit seit 25 Jahren“  
Zahlreiche Analysten erwarten für 2012 kräftige Gewinne in den Emerging Markets!

Mit meiner Prognose, dass in den Emerging Markets im kommenden Jahr steigende Kurse zu erwarten sind, bekomme ich immer mehr Gesellschaft. Hatte jüngst schon die UBS Bank eine positive Prognose für die Emerging Markets veröffentlicht, so wagte sich nun auch Morgan Stanley mit einem sehr positiven Schwellenmarkt-Ausblick für 2012 hervor.

Die Analysten des letzteren Finanzhauses bescheinigen dem MSCI EM Index bis Ende 2012 sogar ein Potenzial von über 40 % auf 1355 Punkte, und sie stuften Emerging Markets auf “maximum overweight” herauf. Der Markt sei nicht nur günstig bewertet, sondern es sei auch ansehnliches Gewinnwachstum zu erwarten. Als Auslöser für eine Rallye handelt Morgan Stanley die wirtschaftliche Entwicklung in China. So sei ein Soft Landing zu erwarten, und der chinesische Markt sei für dieses Szenario viel zu günstig bewertet.

Auch die Citigroup erwa...      vollständigen Beitrag lesen 
27.10.11   Menetekel Japan: Droht dem Westen eine "verlorene Dekade"?  
Noch vor einigen Monaten sah es so aus, dass nach der Finanzkrise ein nachhaltiges Wachstum in die westlichen Volkswirtschaften zurückkehren werde. Die Daten der vergangenen Monate legen aber nahe, dass es sich wohl um einen falschen Frühling gehandelt hat.

Jetzt wird gehäuft der Vergleich mit Japan gezogen. Dort platzte 1989/90 die dortige Immobilien- und Aktienmarkt-Blase. Die Folge für Japan waren zwei bittere Jahrzehnte, die von Deflation und einem Wachstum von nahe Null begleitet wurden. Vermehrt stellt sich die Frage, ob ein solches Schicksal jetzt auch dem Westen droht.

Japans Hypothekenkrise am Ende der 1980er Jahre war die „Mutter aller Blasen“. Die Folgen waren eine dramatische Vernichtung von Werten und eine schwere Bankenkrise. Besonders beängstigend ist aus heutiger Sicht, dass alle Gegenmaßnahmen der japanischen Regierung und der Notenbank den wirtschaftlichen Verfall nicht aufhalten konnten. Zwar wurde fast zwei Jahrzehnte lang eine Nullzinspolitik gefahren....      vollständigen Beitrag lesen 
25.10.11   Chinas Wirtschaft wächst 7 Mal so stark wie das US-BIP  
In letzter Zeit liest man über Chinas Wirtschaft fast nur Negatives. Das chinesische Wachstum – so versichern uns die Experten– sei „aufgebläht“ und „nicht nachhaltig“. Angeführt werden stets die gleichen Probleme, die das Reich der Mitte demnächst angeblich mit voller Wucht treffen würden; und schon seit Jahren wird in den Medien immer wieder angekündigt, dass China unmittelbar vor einer „harten Landung“ stehe.

Es muss inzwischen schon sehr frustrierend für die China-Untergangs-Propheten sein, dass die harte Landung bisher nie stattfand. Und auch die neuen Konjunkturdaten von gestern sprechen für alles andere als einen Abschwung. Chinas Bruttoinlandsprodukt stieg im dritten Quartal um robuste 9,1 Prozent. Gegenüber dem Vorquartal (9,5 Prozent) ging das Wachstum damit zwar zurück, und die Marktteilnehmer zeigten sich darüber auch relativ enttäuscht.

Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass die Wachstumsrate in China damit immer noch rund 7 Mal höher als in den USA ist. Die...      vollständigen Beitrag lesen 
25.10.11   Russische Aktien: Putin-Rallye oder Stagnation?  
Die erneute Kandidatur von Wladimir Putin für die Präsidentschaftswahl hat vor einigen Wochen für viel Wirbel gesorgt. Von einer „Rückkehr“ Putins – von der in den Medien viel geschrieben wurde – kann aber keine Rede sein. Im Grunde war Russlands starker Mann ja nie weg. Auch das Amt des Premierministers, das er zurzeit bekleidet, ist ja nicht ganz unbedeutend.

Die von langer Hand geplante Ämter-Rochade mit dem jetzigen Präsidenten Medwedew macht jetzt aber auch dem letzten Zweifler klar, wie stark der Machtanspruch Putins tatsächlich ist. Nach der von der Verfassung vorgegebenen Zwangspause dürfte Putin ab 2012 auch formal wieder der mächtigste Mann Russlands sein – und könnte dies dann theoretisch bis ins Jahr 2024 bleiben.

Kein Putin-Schock

Welche Auswirkungen dies auf die russische Wirtschaft und auf den dortigen Aktienmarkt haben wird, ist noch umstritten. Von einem „Putin-Schock“ an der Börse Moskau kann bisher aber keineswegs gesprochen werden. Der MICEX hat sich...      vollständigen Beitrag lesen 
28.12.10   Surfen bald 800 Mio. Chinesen mobil im Internet?  
Morgan Stanley ist sich sicher: Keine Technologie (nicht einmal das Internet an sich) hat jemals in dieser Geschwindigkeit die globalen Märkte durcheinander gewirbelt wie das mobile Internet.

Ein Blick auf die aktuelle Entwicklung in China bestätigt die These der Analysten: Als China Unicom im September das iPhone 4 auf dem Markt brachte waren innerhalb von 4 Tagen 100.000 Stück verkauft. Die Nachfrage war so groß, dass sich Apple schon nach kurzer Zeit gezwungen sah Online-Reservierungen einzuführen ohne die seither keine iPhones mehr in den überfüllten Apple Stores zu erwerben sind.

Apple hat die Nachfrage völlig falsch eingeschätzt: Mittlerweile häufen sich Medienberichte darüber, dass die Wartezeiten für chinesische iPhone 4 Käufer bei 2 Monaten liegen!

Dabei sind iPhones nur der kleinste Teil der in China verkauften Smartphones. Etwa die Hälfte der im letzten Quartal verkauften 8-10 Millionen (ggü. 2-3 Mio. im Vorjahr!) Smartphones nutzen den Konkurrenzstandard Android. D...      vollständigen Beitrag lesen 
20.12.10   Chinas Internetportale explosiv wie selten zuvor!  
Die Wallstreet hat eine neue Superlative: Das chinesische Video-Portal Youku.com erlebte mit einem Plus von 162% am ersten Tag das erfolgreichste US-IPO seit mehr als 5 Jahren.

Dieser Traumstart der „Youtube Chinas“ zog nicht nur den von mir im Juli empfohlenen kleineren Konkurrenten Ku6 Media (bisher 177% Gewinn!) mit nach oben sondern verhalf auch meinem mittlerweile 686% im Plus liegenden Musterdepotwert 51Job, Inc. zu neuen Gewinnen. Das mit 43 Mio. registrierten Nutzern marktführende Online-Job-Portal Chinas liegt alleine in 2010 schon mehr als 200% vorne.

Nicht nur in China gelten für die neuerdings mit dem Smartphone-Fieber infizierten Internetportale wieder eigene Bewertungskriterien: Erst vor zwei Wochen wurde zum Beispiel darüber berichtet, dass Google versucht haben soll das Portal Groupon zu übernehmen (35 Mio. registrierte Nutzer). Das 6 Mrd. USD teure Kaufangebot wurde jedoch von den Gründern abgelehnt!

Mein Fazit: Ich nehme den neuen Euphorieschub bei chi...      vollständigen Beitrag lesen 
13.12.10   Erinnern Sie sich noch an die Beinahe-Pleite der Citigroup?  
Können Sie sich noch daran erinnern, wie Anfang März 2009 die Gerüchte über einen Konkurs der Citigroup hochkochten und es viele Börsenmedien nur noch als eine Frage von Tagen bezeichneten, bis es zum Megakonkurs kommt. Der Aktienkurs der Citigroup stürzte damals von 54,50 USD (Anfang 2007) auf 1,02 USD am 5. März 2009 ab und man befürchtete der amerikanische Staat habe seine 306 Mrd. USD schwere Garantie für die Citigroup längst verloren.

Damals schon zeichnete sich ab, dass die Anlegerschar im Panikkreislauf gefangen war und die meisten Akteure das Auge für die Realität verloren hatten. So zeigte ein internes Citigroup-Memo am 10. März 2009, dass die Bank seit Jahresanfang trotz der Krise Vorsteuergewinne in Höhe von 8,3 Mrd. USD geschrieben hatte. Ich nahm dieses Memo damals zum Anlass einen „Wendepunkt in der Finanzkrise“ auszurufen und ich orderte in nur 19 Tagen für die seit mehr als einem halben Jahr nahezu leer stehenden Emerging Markets Trader Musterdepots 7 Depotwerte (der...      vollständigen Beitrag lesen 
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