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06.05.11   Ambitioniert: China will 200 GW Windstrom, Deutschland diskutiert  
Während hierzulande die Frage der erneuerbaren Energien, vor allem jener aus Windkraftanlagen, kontrovers diskutiert wird und sich allenthalben eine Bürgerinitiative nach der Anderen gegen die notwendigen Stromtrassen gründet, werden in China Nägel mit Köpfen gemacht.

Hinlänglich bekannt ist, dass der meiste Windstrom inzwischen nicht in Deutschland oder in den USA produziert wird, sondern in China. Und die weiteren Ziele sind ehrgeizig: Bis Ende dieses Jahres sollen die chinesischen Windkraftwerke eine Gesamtkapazität von 58 Gigawatt erreichen. Dazu werden Windräder mit einer Kapazität von über 18 Gigawatt hochgezogen. Damit steht jede dritte Windturbine der Welt im Reich der Mitte.

Um die Dimensionen zu verdeutlichen: Ende 2010 betrug die Energieleistung chinesischer Windkraftanlagen fast 30 GW, und das war bereits ein durchschnittlicher Anstieg von 100 Prozent innerhalb des letzten Fünfjahrplanes. Die vom größten staatlichen Energieversorger, der State Grid Corporation of Chi...      vollständigen Beitrag lesen 
27.04.11   Chinas Problem mit den 3 Bio. US$ Devisenreserven  
China hat ein Problem, von welchem andere Länder nur träumen würden, und das sind seine exorbitant hohen Devisenreserven. Mit Ende März hatten sich die Reserven auf ein Niveau von 3,04 Billionen US Dollar angehäuft. Gegenüber dem Vorjahresquartal war das ein Anstieg von 24,4 Prozent.

Vor einer Woche hielt Chinas oberster Währungschef, der Vorsitzende der als Zentralbank agierende People`s Bank of China (PBOC) Zhou Xiaochuan, eine Rede an der renommierten Tsinghua Universität. Dort äußerte er Kritik an den riesen Berg an Fremdwährungsreserven und bezeichnete das Niveau als übertrieben. Diese Menge an Reserven führe immer wieder zu einer exzessiven Liquidität am Markt und die Zentralbank steht permanent unter Druck diese Geldschwemme einzudämmen.

Erst vor einigen Tagen hatte die PBOC festgelegt, dass die Banken einen Reservesatz von 20,5 Prozent vorhalten müssen. Das war bereits die vierte Erhöhung in diesem Jahr und ein neuer Rekordwert. Weiter führte Zhou aus, dass es trotz diese...      vollständigen Beitrag lesen 
13.04.11   China verzeichnet erstes Quartals-Handelsdefizit seit 6 Jahren  
Erstmals seit 6 Jahren weist China, auf Quartalsbasis, ein Handelsdefizit auf. Wie die General Administration of Customs (GAC) gestern mitteilte, betrug das Defizit in diesem Zeitraum 1,02 Mrd. US Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres stand noch ein Überschuss von 13,91 Mrd. US Dollar in den Büchern.

Der Außenhandel Chinas stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 29,5 Prozent und erreichte ein Volumen von 800,30 Mrd. US Dollar. Dabei stieg der Export um 26,5 Prozent auf 399,64 Mrd. US Dollar und der Import um 32,6 Prozent auf 400,66 Mrd. US Dollar.

Der Handel mit der Europäischen Union, Chinas größtem Handelspartner, legte laut der Zollbehörde im ersten Quartal um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 123,7 Mrd. US Dollar zu. Der Handel mit den Vereinigten Staaten kletterte um 25 Prozent auf 97,65 Mrd. US Dollar, während der mit Japan um 27,1 Prozent auf 80,78 Mrd. US Dollar stieg. Der Handel mit der Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) legte um ...      vollständigen Beitrag lesen 
30.03.11   China erhöht Steuer auf seine seltene Erden, Minenaktien im Höhenflug  
Es gibt in China neue Bewegungen im Bereich der seltenen Erden. Von staatlicher Seite aus wird die Steuer auf diesen Rohstoff mit Wirkung zum 01. April um bis zu 60 Yuan (9,15 USD) pro Tonne angehoben. Diese Maßnahme hat mehrere Effekte. Einerseits geht es um eine Erhöhung der Kontrolle über seltene Erden und andererseits um die Zurückdrängung der Umweltschäden. Der Abbau seltener Erden, sowie deren Abfälle, sind in hohem Maße schädlich für Wald, Boden und Ackerland. Einen großen Anteil an der Umweltzerstörung haben die vielen kleinen illegalen Minen. Diese hatte in der zurückliegenden Zeit etwa 10.000 Tonnen illegal außer Landes gebracht, so dass chinesische Zollbüro.

Mit der neuen Steuererhöhung, welche die Produktionskosten nach oben treiben, werden viele der kleineren Unternehmen in die Knie gezwungen und werden vom Markt verschwinden. Neben den illegalen Minen sind es auch sie, welche die Umweltvorgaben weitestgehend außer Acht lassen. Mit der nun einhergehenden Konzentration...      vollständigen Beitrag lesen 
16.02.11   Massive Ernteausfälle in China spitzen sich zu und verschärfen die globale Lage  
Dass Nahrungsmittel ein sich immer mehr verknappendes Gut wird, mahnen seit einiger Zeit Wissenschaftler und die UN-Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation FAO an. Das die Preise steigen, dürfte wohl nun auch beim Letzten angekommen sein.

So sah sich am vergangenen Donnerstag auch der Präsident der Weltbank, Robert Zoellick, veranlasst, die Frage der Nahrungsmittelpreise als die größte Herausforderung, vor allem für die Entwicklungsländer, zu bezeichnen. Derzeit leiden weltweit rund eine Milliarde Menschen unter Hunger. Zoellick forderte die Mitgliedsstaaten der G20 auf, gemeinsame Maßnahmen zu ergreifen, um die weltweiten Nahrungsmittelpreise zu stabilisieren und den Druck auf die armen Länder zu senken.

Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielfältig. Ob Umweltkatastrophen, der Klimawandel, der zunehmende monokulturelle Anbau für Treibstoffe, die weiter wachsende Weltbevölkerung, wie aber auch der steigende Wohlstand in den Schwellenländern, sind für den Preisanstieg ver...      vollständigen Beitrag lesen 
10.02.11   Hongkong die Außendrehscheibe von Chinas Währung, erste Yuan IPOs in diesem Jahr  
Hongkong entwickelt sich zur internationalen Drehscheibe für die chinesische Währung. Am vergangenen Montag hatte der Chef für Finanzdienstleistungen im Hongkonger Schatzamt, Chan Ka-keung, mitgeteilt, dass es noch in diesem Jahr an der Hongkonger Börse erstmals möglich sein soll, Yuan-basierte Börsengänge durchzuführen. Auf einen konkreten Zeitplan wollte er sich aber noch nicht festlegen.

Mit dieser Entscheidung will Hongkong seine Position als Handelszentrum für die chinesische Währung weiter ausbauen. Von Seiten der chinesischen Regierung wird dieses Projekt positiv begleitet, ermöglicht es doch die Währung international weiter zu öffnen.

Im Zuge seiner anhaltenden Aufwertung, erfreut sich der Yuan einer steigenden Nachfrage bei Investoren. Erst heute hatte der Yuan gegenüber der US-Währung mit 6,5849 wieder ein neues Rekordhoch erreicht. Ende 2010 lag das Verhältnis noch bei 6,6252 Yuan zum US Dollar.

Da der Yuan derzeit nicht frei gehandelt wird, seien noch komplexe Regu...      vollständigen Beitrag lesen 
24.01.11   China wächst und wächst - Wird Obama Hu dazu gratulieren?  
Peking 20.01.2011 (www.emfis.com) Passend zum Besuch des chinesischen Staatschefs Hu Jintao in den USA veröffentlichte heute das chinesische Statistikbüro (NBS) die Wirtschaftsdaten für das Jahr 2010. Diese konnten sich wieder einmal sehen lassen.

Der Direktor des NBS, Ma Jiantang, teilte auf einer Pressekonferenz mit, dass Chinas Wirtschaft im vergangenen Jahr um 10,3 Prozent gewachsen sei und damit ein Volumen von 6,05 Bio. US Dollar erreicht habe.

Getragen wurde dieser Anstieg vor allem durch die ersten beiden Quartale. So wuchs das BIP im ersten Quartal um 11,9 Prozent und im zweiten Quartal um 10,3 Prozent. Im dritten Quartal hatte sich das Wachstum auf 9,6 Prozent abgeschwächt und legte im Vierten wieder leicht um 9,8 Prozent zu. Laut Einschätzung von Ma habe sich Chinas Wirtschaft nach der globalen Finanzkrise im Jahr 2009, das Wachstum lag damals bei 9,2 Prozent, im vergangenen Jahr wieder erholt und konsolidiert. Das Land befinde sich jetzt in einer entscheide...      vollständigen Beitrag lesen 
09.01.11   China wird globale Rohstoffakquisitionen forcieren, Politik zieht sich zurück  
Auch wenn sich Chinas Wirtschaftswachstum zukünftig etwas abkühlen sollte, so bleibt es dennoch so stark, dass der Rohstoffbedarf aus heimischen Ressourcen nicht gedeckt werden kann. Aus diesem Grund werden die Einkaufstouren chinesischer Großkonzerne auf dem globalen Markt weiter gehen und sich verstärken.

Hierbei geht es aber schon lange nicht mehr nur um den reinen Aufkauf von Rohstoffen, sondern auch dem Erwerb von Unternehmen, Assets und Technologien. Im Technologiebereich geht es China vor allem eine Verbesserung des extrahieren von Gas, Kohle und Ölsande.

Laut dem Energieberatungsunternehmen Wood Mackenzie, wird die Nachfrage in China nach raffinierten Produkten, wie Diesel, Kerosien oder Benzin, um jährlich etwa 8 Prozent steigen. Der Höhepunkt der Nachfrage wird voraussichtlich erst 2025 erreicht sein, so die Rohstoffexperten von UBS. Um dem gerecht zu werden, haben sich Chinas größte Energieunternehmen bereits seit Jahren auf Einkaufstour begeben.

Dabei stellte das v...      vollständigen Beitrag lesen 
30.12.10   2011: Chinas Steuersorgen wären ein Freudenfest im Westen  
In China treibt die Finanzpolitiker die Sorge um, dass sich im nächsten Jahr der Anstieg der Steuereinnahmen verlangsamen wird und damit eine angespannte Haushaltslage entsteht.

In diesem Jahr werden sich die Steuereinnahmen laut Schätzungen der Finanzbehörde auf etwa 8,1 Bio. Yuan (1,31 Bio. USD) bewegen. Das würde über den prognostizierten 7,39 Bio. Yuan (1,11 Bio. USD) liegen. Bereits mit Ende November betrugen die Steuereinnahmen 7,67 Bio. Yuan. Das waren 21,1 Prozent mehr an Einnahmen wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Staatsausgaben werden sich bis Ende Dezember auf voraussichtlich 8,9 Bio. Yuan (1,34 Bio. USD) bewegen, dass wären 450 Mrd. Yuan (68 Mrd. USD) über dem Plan.

Einen solchen Anstieg der Steuereinnahmen wird es laut dem chinesischen Finanzminister Xie Xuren im kommenden Jahr nicht geben, da es zu einer aktiven Steuerpolitik kommen wird, welche die Armen und weniger entwickelten Regionen des Landes durch Steuererleichterungen weiterhelfen soll. Desweite...      vollständigen Beitrag lesen 
21.12.10   Dramatische Situation an Chinas Energie-Front, Lage spitzt sich zu  
In China wird in etlichen Regionen die Kohle knapp, was die Versorgung der Kraftwerke gefährdet, so ein Bericht der Global Times. Über drei Viertel der chinesischen Energieversorgung wird über diesen fossilen Brennstoff abgesichert. Wie die Zeitung schreibt, sind von der Verknappung vor allem Provinzen Hubei, Henan und Shaanxi betroffen.

Der besonders kalte Winter hatte die Kraftwerke allein in der Provinz Hubei in den letzten Wochen etwa 1,8 Millionen Tonnen Kohle verheizen lassen. Wie es heißt, reichen die Vorräte der Provinz noch für 12 Tage. Nicht viel besser scheint es dem Bericht zufolge in der Provinz Henan bestellt. Die kohlereiche Provinz habe danach für den gesamten Winter lediglich Reserven von 2,5 Millionen Tonnen Kohle.

Noch dramatischer sieht es in der Provinz Shaanxi aus. Hier reichen die Reserven laut der Global Times nur noch gut vier Tage, was eigentlich paradox ist, da die Provinz zu den Kohlereichsten Chinas gehört. Inzwischen wird hier der Strom bereits ratio...      vollständigen Beitrag lesen 
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